Vor Montegalda

Vor Montegalda

Von Longare ging es an einer wenig befahrenen Straße weiter, durch flaches Land mit kleinen Ortschaften. Irgendwann wurde aus der Straße ein Schotterweg, welcher an einem Damm endete. Auf diesem ging es dann weiter, begleitet von einem kleinen Fluß. Wirklich ein traumhafter Weg. Jedoch kurz vor Padua hieß es aufhören zu träumen und aufzupassen, denn die Straße nach Padua war breit genug für zwei Autos, aber nicht für mehr. Also Augen nach vorne, Gehör nach hinten orientiert und wenn von beiden Sinnesorganen die Meldung kam: „Auto naht“ dann überlegen wohin bzw. schauen auf welcher Höhe der Außenspiegel des Fahrzeuges ist, um dementsprechend den Bauch oder den Kopf rechtzeitig in Sicherheit zu bringen -> geboren war der Matador.

Nach 24 km und 6 Stunden Wanderschaft erreichte ich dann im Ganzen Padua und rückwirkend muß ich noch schmunzeln über meine Figuren, die ich heute so am Wegesrand zum Besten gab.

Ciao, servus und bis morgen!

Euer Matador