Bei meinem nächsten Blog geht es gemütlicher zu, aber vielleicht etwas spektakulärer. Begleitet mich auf meiner Reise von Chicago nach San Francisco. Seit bei meinen Tierbeobachtungen dabei (Bisons, Bären, Präriehunde und hoffentlich viele andere mehr). Geniest mit mir die wunderbare Natur des mittleren Westens der USA (da wo die Sioux lebten) und freut euch auf tolle Bilder von der traumhaften Pazifikküste. Würde mich freuen, wenn ich euch auf www.3000meilenwestwaerts.wordpress.de ab dem 12.05.2010 begrüßen darf. Die Stiefel gespornt, bleibt mir nur noch zu sagen

Ciao, Servus Euer

Volker

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Und nun?

Und nun?

Danke an alle meine Unterstützer. Danke an alle Kommentarschreiber. Danke an das Kamerateam. Danke an meine Freunde. Danke an meine Familie. Danke an meine Frau und ganz besonderen Dank, dass ich dieses Leben führen darf.

Heute um 12 Uhr betrat ich den Markusplatz, just in diesem Augenblick spielt eine Band Musik von Ennio Morricone und mir wurde wieder einmal klar: „What a beautiful life“.

Ich weiß auch nicht so recht, was ich euch schreiben soll, denn ich weiß selber noch nicht, was so in mir los ist. Freude, dass ich da bin. Traurigkeit, dass es vorbei ist. Vielleicht nennt man so was Leere?

Eine Frage beschäftigt mich aber doch: „War schon mal ein Dialysepatient im All?“

Ciao, Servus und vielleicht …!

Unsere Aussicht vom Wohnmobil

Unsere Aussicht vom Wohnmobil

Wiederum bei schmorender Hitze ging es in Fiesso d’Artico los Richtung Fusina. In Dolo deckte ich mich mit frischem Obst direkt am Straßenrand ein und genoss noch einen Espresso macchiato um noch etwas von diesem niedlichen Dorf auf mich wirken zu lassen. Immer am Brenta-Kanal ging es weiter bis nach Fusina ohne große Besonderheiten. Nur diese Ausflugsschiffe auf dem Kanal waren jedesmal eine Qual. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre auch an Bord unter einem Sonnensegel mit einem kalten Getränk in der Hand und fragte mich: Was macht der Typ in der prallen Sonne denn da? Aber nein, ich bin Typ in der Sonne und die Wasserflaschen an meinem Rucksack sind kochend heiss. Aber nach fünfeinhalb Stunden war ich dann endlich in Fusina und geniesse ,wo ich euch die paar Zeilen schreibe diesen Ausblick und jetzt

Ciao, servus und bis morgen!

Weit vor Stra

Weit vor Stra

Aus Padua ging es mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn die Stadt hat mich wirklich angenehm überrascht. Aber andererseits lagen nur noch ca. 41 km vor mir bis zum Ziel, wobei ich davon heute 20 km hinter mich bringen wollte. Noch mal durch die Altstadt vorbei an dem riesigen Platz und ab Richtung Brenta-Kanal. An diesem angekommen ging es fast den ganzen Weg bis Fiesso d’Artico erhöht auf einem Damm, von dem man das ganze Land links und rechts überblicken konnte und keine Autos, die einen zur Vorsicht geboten. Da kam ich das ein oder andere mal ins Träumen. Irgendwann musste ich komischerweise auch an eine leckere Ente im Ofen zu Hause denken, die so richtig schön in ihrem Saft dahinschmorte. Lag wohl daran, dass ich mir heute vorkam wie eben diese Ente. Bei über 30 Grad, vier Stunden ohne Schatten kein Wunder. Ein traumhafter Tag liegt hinter mir und morgen meine vorletzte Etappe nach Fusina. Deswegen ab zum Essen und euch

Ciao, servus und bis morgen!

Prato della Valle

Prato della Valle

Jeder kennt Venedig, Mailand, Rom und Verona, aber Padua? Fast keiner und ich bis heute auch nicht. Aber nach fünf Stunden kreuz und quer durch Padua kann ich sagen: Wow! Man merkt gleich dass Padua eine Studentenstadt ist, denn nicht Ladies, sondern Fahrrad first ist die Devise und anstatt Restaurants findet man überwiegend Cafes und Bars (Wenn du hier einen Cafe macchiato mit einem Spritz bestellst wird Dir hier gleich noch  Gebäck und Chips gereicht). Total verschachtelt  werden einem immer wieder neue Eindrücke geliefert und durch die vielen Laubengänge sind die hohen Temperaturen auch gut auszuhalten. Ein gelungener Tag geht leider zu Ende und ich bin mir sicher man sieht sich wieder. Danke Padua und an Euch

Ciao, servus und bis morgen!

Vor Montegalda

Vor Montegalda

Von Longare ging es an einer wenig befahrenen Straße weiter, durch flaches Land mit kleinen Ortschaften. Irgendwann wurde aus der Straße ein Schotterweg, welcher an einem Damm endete. Auf diesem ging es dann weiter, begleitet von einem kleinen Fluß. Wirklich ein traumhafter Weg. Jedoch kurz vor Padua hieß es aufhören zu träumen und aufzupassen, denn die Straße nach Padua war breit genug für zwei Autos, aber nicht für mehr. Also Augen nach vorne, Gehör nach hinten orientiert und wenn von beiden Sinnesorganen die Meldung kam: „Auto naht“ dann überlegen wohin bzw. schauen auf welcher Höhe der Außenspiegel des Fahrzeuges ist, um dementsprechend den Bauch oder den Kopf rechtzeitig in Sicherheit zu bringen -> geboren war der Matador.

Nach 24 km und 6 Stunden Wanderschaft erreichte ich dann im Ganzen Padua und rückwirkend muß ich noch schmunzeln über meine Figuren, die ich heute so am Wegesrand zum Besten gab.

Ciao, servus und bis morgen!

Euer Matador

Loggia del Capitaniato

Loggia del Capitaniato

Von Altavilla nach Longare (ca. 16 km) liegt ein Städtchen namens Vicenza (die Stadt Palladios). Nachdem ich mit Frau unterwegs bin und diese sich für Architektur interessiert, planten wir den Tag zusammen zu verbringen. Das Wohnmobil wurde stehengelassen und mit dem Taxi ging es nach Altavilla. Von da Richtung Stadtzentrum von Vicenza ging es leider erstmal durch ein Industriegebiet (Vorteil: architektonisch nicht interessant). Im Stadtzentrum allerdings war es vorbei mit Tempo machen. Ein Palast nach dem anderen, sodass es selbst meiner Frau zuviel wurde und wir uns meinen favorisierten Palästen widmen konnten (Gelateria, Bar, Cafe). Verwöhnt mit Architektur und Leckereien ging es am Nachmittag dann Richtung Longare und abschließend mit dem Taxi wieder zurück zum Campingplatz.

Insgesamt gesehen war es ein sehr schöner Tag (35 Grad), wo beide auf Ihre „Kost“ kamen.

Ciao, servus und bis morgen!